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Rhenus Office Systems - Pressemitteilungen

#nopaperhospital auf der KH-IT Herbsttagung

Dieser Artikel erschien zuerst im Krankenhaus-IT Journal Ausgabe 05/2018

Alle Dienstleistungen aus einer Hand – diesen Ansatz verfolgt die Rhenus-Gruppe in vielen Geschäftsfeldern. Die Rhenus Archiv Services überträgt diese Maxime in die digitale Zukunft des Gesundheitswesens. Auf der KH-IT Herbsttagung in Lübeck wurde das Kundenprojekt Standleitung zum MDK – Intersektorale Vernetzung als Instrument der intelligenten Erlössicherung“ in Kooperation mit einem sächsischen Klinikum vorgestellt.

Wer Mitte September auf dem Weg zur KH-IT Herbsttagung auf das Audimax des UKSH Lübeck zulief, konnte sich beim Anblick der wehenden Rhenus Logistics Fahnen schnell wundern: Was will ein Logistikunternehmen auf einer IT-Leiter Tagung? Die Frage wurde bei der Tagung schnell beantwortet: Als Experte für effizientes Informations- und Dokumenten-Management hat die Rhenus Archiv Services der Papierflut in deutschen Krankenhäusern den Kampf angesagt. „Unser Motto #nopaperhospital - also die Entwicklung von Lösungen für ein gänzlich papierfreies Krankenhaus - ist heute noch Zukunftsmusik. Es ist aber unser Antrieb und vor allem ein Versprechen an unsere Kunden, den Weg dorthin zu ebnen und sie darauf zu begleiten.“ sagt Claudia Hobohm, Geschäftsführerin der Rhenus Archiv Services.

Diesem Ziel widmet sich in Berlin das innovative Team im Digital Hub des Unternehmens. Und auch in Norddeutschland wird an Lösungen für das papierlose Krankenhaus gearbeitet. Seit zwei Jahren sind der Scandienstleister IOS und das Systemhaus für Individualsoftware SYNIOS Teil der Rhenus-Gruppe. „Die Zukäufe waren der Grundstein. Die Firmen SYNIOS und IOS haben 30 Jahre Erfahrung im Krankenhausumfeld und vermitteln die notwendige Branchenexpertise, um unserem Anspruch gerecht zu werden, das Krankenhaus der Zukunft mit zu gestalten“, so Claudia Hobohm.

Größte Herausforderung: Fehlende Vernetzung

Im Zuge der digitalen Transformation haben fast alle Krankenhäuser bereits schrittweise einzelne digitale Systeme eingeführt. Als Ergebnis sind die Patienteninformationen auf verschiedene nicht-verknüpfte Systeme und Storagemedien verteilt. Einige Informationen werden digital in abgeschotteten Systemen gespeichert, andere Informationen liegen in der Papierakte des Patienten. Durch diese Verteilung wird die Verfügbarkeit relevanter Informationen an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit zur großen Herausforderung. Betroffen sind zum Beispiel die patientenorientierte Behandlung, die Medikationsplanung und die Abrechnung von Leistungen.

Um die Informationen in Krankenhäusern zu sammeln und digital verfügbar zu machen, müssen im ersten Schritt Papierakten bei der IOS gescannt werden. Erst dann kann die Rhenus die digitalisierten Informationen mit den bereits digital vorliegenden Daten zusammenführen, mithilfe einer intelligenten Inhaltserkennung verknüpfen und im System des Krankenhauses bereitstellen. „Das Beste daran – es sind lernende Systeme, durch die die Prozesse immer effizienter werden und sich weiterentwickeln.“, beschreibt Martin Schröder, Head of Digital Strategy im Digital Hub.

Standleitung zum MDK

In Kooperation mit einem sächsischen Klinikum stellte die Rhenus auf der KH-IT Herbsttagung ein erfolgreich realisiertes Projekt vor. Gemeinsam mit dem kundenseitigen Projektleiter präsentierte Claudia Hobohm dort die „Standleitung zum MDK – Intersektorale Vernetzung als Instrument der intelligenten Erlössicherung“.

Die Klinik sieht sich mit einer MDK-Prüfungsrate von fast 25% konfrontiert. Dadurch entstand dem Klinikum in der Vergangenheit ein hoher personeller Aufwand, der durch einen papierbasierten Prozess noch vergrößert wurde. Auch fehlende Nachweise der übergebenen Informationen haben in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit dem MDK auf beiden Seiten erschwert. Zusammen mit der Rhenus wurde die Situation analysiert und die Anforderungen an eine digitale Lösung aufgenommen. Nun kommt für den Prozess das DMS Modul „SHE MDK Toolbox“ der SYNIOS zum Einsatz. Dort gehen alle MDK Anfragen zentral ein, können einzelnen Mitarbeitern über einen Workflow zur Bearbeitung zugewiesen und mit Dokumenten aus dem DMS angereichert werden. Weitere Vorteile sind das Wegfallen von Medienbrüchen, die vollständige Übersicht über alle offenen Anfragen und die digitale Quittierung aller versandten Dokumente. So lässt sich für das Klinikum nicht nur eine verbesserte Erlössicherung durch vollständige Bearbeitung aller Anfragen erzielen, sondern auch Kosteneinsparungen durch transparentere Prozesse realisieren.

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